Erstmalig mehr als 200.000 Covid-19-Fälle in Deutschland

Laut den Daten des Robert Koch Instituts wurden erstmalig über 200.000 Covid-19-Fälle in Deutschland gezählt. Dies ist die Gesamtanzahl der Covid-19-Fälle seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Der größte Teil der Covid-19-Infizierten ist bereits wieder genesen, allerdings sind auch über 9000 Menschen an Covid-19 gestorben. Ausgehend von den aktuellen Zahlen, liegt die Gesamtsterblichkeit in Deutschland bei 4,53%, bei aktuell 200.260 Covid-19-Fällen und 9078 Covid-19-Todesfällen. Die zehn am stärksten betroffenen Gebiete in Deutschland, seit Beginn der Pandemie, sind:

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Lockdown im Kreis Gütersloh

Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch beim Groß-Schlachter Tönnies wurde heute ein Lockdown für den Kreis Gütersloh (NRW) verordnet. Wie Armin Laschet in einer Pressekonferenz mitteilte, wird nun erstmals in Deutschland ein einzelner Landkreis in den Lockdown versetzt. Der Schlachthof Tönnies befindet sich in Rheda-Wiedenbrück bei Gütersloh, welcher ebenfalls zum Kreis Gütersloh gehört. Betroffen vom Lockdown sind demnach die folgenden Städte und Gemeinden.

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Infos zur Corona Warn-App und Vorab-Download

Am morgigen Dienstag geht die Corona Warn-App in Deutschland an den Start. Deren grundlegende Funktion lässt sich wie folgt beschreiben. Die App misst die Distanz und Dauer von Zusammenkünften und bedient sich dabei des Funkstandards Bluetooth. Die App merkt sich die Kontakte der letzten zwei Wochen und speichert diese anonymisiert auf dem eigenen Mobiltelefon ab. Trägt sich jemand als Corona-Infiziert ein, was ebenfalls anonymisiert passiert, dann werden die Kontakte der letzten 2 Wochen darüber informiert, dass sie Kontakt mit einem infizierten Menschen hatten. Wie die App funktioniert und wo sie sich die App herunterladen können, lesen sie auf https://www.coronawarn.app/de/. Dort finden sie auch weitere Hinweise und Informationen zum Datenschutz und zum offenen OpenSource-Ansatz der App. Anders als bei Closed-Source Programmen z.B Microsofts Windows oder Apples Mac-OS, ist der Programmier-Code der App für jedermann einsehbar. Experten können den Code begutachten, beurteilen und sogar Verbesserungsvorschläge einreichen. Ähnlich wie es auch das Betriebssystem Linux seit Jahrzehnten vormacht.

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Was die Blutgruppe über den Verlauf von Covid-19 sagen kann

Aktuell geht eine neue Studie durch die Medien, die den Schluss nahe legt, dass Menschen mit bestimmten Blutgruppen anfälliger für Covid-19 sind. Genau genommen sind es zwei Studien an der Zahl, die diese These stützen. In der aktuellen Studie des Universitätsklinikums Oslo und der Universität Kiel gibt es demnach eine Häufung der schweren Verläufe, bei Menschen mit der Blutgruppe A+. Auch die etwas ältere Studie aus China belegt eine Häufung bei Menschen mit der Blutgruppe A, wohingegen Menschen mit der Blutgruppe 0 sich weit weiniger infizierten oder schwere Verläufe durchlebten. Allerdings muss man erwähnen, dass die aktuelle Studie eine Vorabveröffentlichung ist, deren fachliche Gegenprüfung noch stattfinden muss. Die häufigsten Blutgruppen in Deutschland sind übrigens A und 0, mit jeweils 43% und 41% Verteilung.

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Bund legt 130 Milliarden Euro Konjunkturpaket auf

Die Bundesregierung hat ein Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft aufgelegt, um die Folgen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft abzudämpfen. Einer der zentralen Punkte des Wirtschaftspaketes, mit einem Gesamtvolumen von 130 Milliarden Euro, ist die Absenkung der Mehrwertsteuer für 6 Monate. Zudem soll es einen einmaligen Kinderbonus für Familien geben, welcher 300 je Kind beträgt. Ziemlich kräftig greift der Bund den Kommunen unter die Arme, diese sollen bei den Kosten der Unterkünfte für Bedürftige entlastet werden. Ebenso übernimmt der Bund die Hälfte der Gewerbesteuerausfälle. Der öffentlich Nahverkehr und das Gesundheitswesen sollen ebenfalls gestärkt werden. Zudem will die Bundesregierung dafür sorgen, dass der Strom billiger wird, in dem sie für 2021 an den Stellschrauben der EEG-Umlage dreht. Ein großer Batzen Geld fließt in die Forschung und Entwicklung. Demnach sollen 50 Milliarden Euro dafür eingesetzt werden, an künstlicher Intelligenz, Quantencomputing und Wasserstoffenergie zu forschen. Außerdem soll die  Förderung von Elektrofahrzeugen verbessert werden. Wie der Finanzminister im Presse-Briefing deutlich machte, soll damit gleichzeitig auch der Weg für mehr Klimaschutz in der Zukunft geebnet werden.

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