Forscher sagen Tod von Covid-19-Patienten 10 Tage voraus

Chinesischen Forschern ist es gelungen bei Covid-19-Patienten die Todeswarscheinlichkeit 10 Tage im Voraus zu bestimmen. Dazu haben die Forscher 375 Covid-19-Patienten Blut abgenommen und darin nach Markern gesucht, die einen schweren Verlauf voraussagen lassen. Sie wurden fündig. Demnach konnten die Forscher mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent voraussehen wer an Covid-19 stirbt. Ein Mix aus drei unterschiedlichen Blutwerten bildet dabei eine Art Bio-Marker, mit dem sich dies bestimmen lässt. Die Forscher haben im Nature veröffentlicht, merken aber an, dass es sich nur um eine sehr kleine Studie mit vergleichsweise wenig Aussagekraft handelt.

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Website mit Ansteckungsrisiko nach Landkreisen

Der ehemalige Abgeordnete der Piraten Partei Berlin, Pavel Mayer, hat eine wunderbare Corona-Website ins Netz gestellt. Darauf kann man ablesen wie hoch das Infektionsrisiko im eigenen Landkreis ist. Auf der Website ist eine umfangreiche Erklärung zu den Daten zu finden. Im unteren Teil der Website findet man eine Tabelle mit dem Ansteckungsrisiko nach Landkreisen. Rot ist demnach ein hohes Ansteckungsrisiko, gelb ein moderates Ansteckungsrisiko und grün ein geringes Ansteckungsrisiko. Außerdem möchte ich an dieser Stelle gern noch auf den ebenfalls hörenswerten Podcast Corona Weekly hinweisen. Ein hörenswertes Format wo Pavel Mayer zusammen mit Tim Pritlove über das aktuelle Corona-Geschehen berichtet.

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Wo sie sich jetzt über Corona informieren können

Aktuell ist die Informationslage rund um die Corona-Pandemie in Deutschland eher schlecht, denn momentan obliegt das weitere Vorgehen den einzelnen Bundesländern. Daraus resultiert ein Flickenteppich an Informationen, Gesetzen und Handlungsanweisungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Sogar auf regionaler Ebene gibt es teilweise Unterschiede in den Verordnungen. Darum möchte ich ihnen aufzeigen wo sie sich korrekt über die aktuelle Gesetzeslage informieren können. Erstmal steht es jedem Bürger frei sich zu informieren wo und wie er möchte, ob das besonders schlau ist oder nicht ist dabei nebensächlich. Der sinnvollste Weg ist es, die Informationen dort zu besorgen wo sie entstehen. Das geschieht derzeit in den einzelnen Landtagen der Bundesländer und deren Informationsportale nach außen sind die Websites dieser Bundesländer. Eine Liste mit den einzelnen Corona-Informationsportalen der Bundesländern finden sie auf der Unterseite Informationsquellen. Gerade in Zeiten, wo Fake-News, Verschwörungstheorien, Videos von angeblich Allwissenden im Netz die Runde machen, kann es nicht schlecht sein zu wissen, wo man faktische Informationen herbekommt. 

Reproduktionszahl seit Samstag wieder über 1

Prof. Dr. Schaade vom Robert Koch Institut (RKI) hat heute eine Pressekonferenz anlässlich der wieder steigenden Reproduktionszahl gegeben. Demnach befindet sich die Reproduktionszahl seit Samstag wieder über dem Wert 1 und damit im exponentiellen Wachstum. In der Pressekonferenz erklärt der Vizepräsident des RKI unter anderem die Berechnung des R-Wert und der Fallzahlen und geht auch etwas näher auf das Nowcast-Verfahren ein. Zum Ende hin mahnte man im Namen des RKI wieder an, Abstand zu halten, die Hände zu waschen und die Richtlinien für den Mund-Nase-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften einzuhalten. Die gesamte Pressekonferenz mit der anschließenden Fragerunde können sie im folgenden nachsehen. 

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Corona-Virus wahrscheinlich schon seit September 2019 aktiv

Wie es mittlerweile aussieht grassiert das Corona-Virus SARS-CoV-2 wohl schon länger in der Welt. Ein Fall zeigt nun, dass Corona in Europa schon viel früher angekommen ist als bislang bekannt war. So gib es einen Patienten aus Frankreich der nun rückwirkend positiv auf das Virus getestet wurde, und das schon im Dezember 2019. Der Patient hatte die typischen Covid-19-Symptome und suchte am 27. Dezember ein Krankenhaus auf, weil er Blut gehustet hatte, gepaart mit hohem Fieber. Wendet man die aktuellen Kenntnisse der Pandemie an, so könnte sich der Patient bereits Mitte oder sogar Anfang Dezember angesteckt haben. Es gibt weitere Anhaltspunkte, dass sich SARS-CoV-2 vor noch längerer Zeit eingeschlichen haben könnte. So gibt es Hinweise darauf, dass die Armee-Weltspiele in Wuhan, im Oktober 2019 ein sogenanntes Super-Spreading-Ereignis gewesen sein könnten. Außerdem deuten Genanalysen des Virus darauf hin, das es sich bereits im September 2019 auf der Welt verbreitet haben könnte.

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