Fahrplan für weitere Lockerungen

Kanzlerin Angela Merkel hat in der gestrigen Pressekonferenz, nach der Ministerpräsidenten-Konferenz, weitere Lockerungen bekannt gegeben. Zusätzlich wurde erklärt, dass auch in der nächsten Woche ein weiteres Maßnahmenpaket folgen wird. Es werden immer nur schrittweise und in kleinen Etappen Lockerungen beschlossen, um die Auswirkungen beobachten zu können. Man möchte nicht an den Punkt gelangen, an dem man feststellt, dass man zu viel mit einmal gelockert hat und dann wieder zurück in den kompletten Shutdown muss. Die aktuellen Maßnahmen sehen wie folgt aus.

  • Großveranstaltungen werden bis zum 31. August nicht zugelassen
  • Gottesdienste werden unter Auflagen (bundeslandabhängig) stattfinden
  • Spielplätze werden unter Auflagen (bundeslandabhängig) wieder öffnen
  • Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten dürfen wieder öffnen

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Diese Bonuszahlungen bekommen Arbeiter in Pflege und Betreuung jetzt

Gesundheitsminister Jens Spahn hat in der heutige Pressekonferenz unter anderem bekannt gegeben, mit welchen Bonuszahlungen Menschen rechnen können, die in ambulanten sowie stationären Pflegeeinrichtungen arbeiten. Im folgenden finden sie eine Aufschlüssellung der Bonuszahlungen, die die Pflegekassen herausgeben werden. Insgesamt spricht Spahn über die Auszahlung von einer Milliarde Euro an das Pflegepersonal, zur Würdigung ihrer Leistung in der Corona-Pandemie.

  • Personal das hauptsächlich in der direkten Pflege und Betreuung arbeitet bekommt 1000,-€ Bonus.
  • Personal das mindestens 25% seine Arbeitszeit in der direkten Pflege oder Betreuung arbeitet bekommt 667,-€.
  • Sonstige Arbeitnehmer in Pflegeeinrichtungen bekommen 334,-€.
  • Auszubildende bekommen 600,-€.

Hinzukommen sollen außerdem Sonderzahlungen der einzelnen Bundesländer, die extra Bonusprogramme für den Gesundheitsbereich auflegen und die Einmalzahlungen auf bis zu 1500,-€ aufstocken sollen. Die gesamte Pressekonferenz kann im folgenden nachgesehen werden unter:

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Reproduktionszahl steigt leicht an

In der heutigen Pressekonferenz des Robert Koch Institutes wurde über aktuelle Neuigkeiten rund um das SARS-CoV-2-Virus berichtet. Der wichtige Wert der Reproduktionszahl ist demnach wieder leicht angestiegen. Von durchschnittlich 0,9 auf nun wieder 1,0 (9,6 gerundet). Weiterhin richtete Professor Doktor Lothar H. Wieler einen Appell an die Politik und Gesellschaft, den hart erkämpften Erfolg nicht zu verspielen. Wieler verglich dabei auch die Zahlen Deutschlands mit denen anderer Länder und wertete die aktuelle Situation in Deutschland als Erfolg. Professor Doktor Wieler sprach die Bitte aus, dass alle Menschen auch weiterhin Abstand halten, Zuhause bleiben, Mund-Nase-Bedeckungen tragen, die Hände waschen und sich an die Hygieneregeln halten sollen. Die gesamte Pressekonferenz könne sie im folgenden ansehen:

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Übersterblichkeit steigt an

Ein wesentlicher Messpunkt und ein wissenschaftlicher Fakt in der Corona-Pandemie ist die sogenannte Übersterblichkeit. Die Übersterblichkeit ist im Grunde eine Statistik darüber wie viele Menschen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe sterben. Bislang ließ sich noch keine besonders hohe Übersterblichkeit ablesen, weil die Statistik der Realität nachläuft. Mittlerweile lässt sich allerdings ein rasanter Anstieg der Sterblichkeit registrieren. Allen voran gilt das "European monitoring of excess mortality for public health action" (Euromomo) als zuverlässige Quelle zur Erfassung der Sterblichkeitsrate in Europa. Wer sich selbst ein Bild der Sterblichkeitsrate machen will, kann das in den verschiedenen Statistiken von Euromomo nachlesen. Dort lässt sich unter anderem ableiten, dass die Sterblichkeit bei Kindern von 0-14 Jahren sogar sinkt, währen die Sterblichkeit der älteren Menschen signifikant ansteigt. Die Schweiz gibt die Zahl der Todesfälle ebenfalls in einer Statistik bekannt, auch in dieser unabhängig vom momo generierten Statistik steigt die Sterblichkeit der über 65-jähren über die sonst zu erwartenden Werte an.

Maske beim Auto fahren kann zu Bußgeld führen

Seit wenigen Tagen ist die Maskenpflicht in allen Bundesländern beschlossene Sache. Diese gilt vor allem im öffentlichen Nahverkehr (Bus/Bahn/Straßenbahn etc.) und beim einkaufen im Einzelhandel.  Aus Bequemlichkeit lassen einige Bürger die Maske aber einfach um und fahren mit Maske Auto. Dies kann im Zweifel zu einem Bußgeld führen, denn die Straßenverkehrsordnung verbietet dass verhüllen des Gesichts des Fahrers eines Kraftfahrzeugs. Dieser Passus ist in der Straßenverkehrs-Ordnung unter §23 Absatz 4 zu finden, im Paragraphen für sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden. Die Devise heißt also, Maske ab wenn man ein Fahrzeug fährt.

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