2 Meter Abstand nicht immer ausreichend

Aus einer niederländischen Studie der Universität Eindhoven, in Zusammenarbeit mit der belgischen Uni Leuven, geht hervor, dass ein Abstand von 1,5m - 2m in vielen Fällen nicht ausreichend groß bemessen ist. Ein Artikel auf der News-Website Watson geht auf die Studie ein und beschreibt eine Vergrößerung der infektiösen Tröpfchenwolke bei sportlichen Aktivitäten wie Joggen oder Fahrrad fahren. So sollte selbst beim spazieren ein Abstand von 5 Metern eingehalten werden, da sich eine Art Tröpfchenwolke im Windschatten der Personen bildet. Die Studie ist anschaulich mit Strömungsverläufen bebildert und dokumentiert so, dass Fahrradfahrer auf bis zu 20 Meter Abstand zu anderen Radlern gehen sollten bzw. sich nicht direkt in deren Windschatten befinden sollten.

Weiterlesen: 2 Meter Abstand nicht immer ausreichend

Fernsehansprache des Bundespräsidenten am Abend

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am heutigen Karsamstag eine Fernsehansprache halten. Laut der terminlichen Ankündigung wird diese Ansprache um 19:15 Uhr vom Schloss Belllevue aus gehalten. Die Übertragung der Ansprache wird etwas zeitversetzt, nach den Hauptnachrichtensendungen im ARD und ZDF stattfinden. Über den Inhalt der Ansprach ist bisher nichts bekannt, man kann aber davon ausgehen, dass der Bundespräsident sich bezüglich des Osterfestes und der aktuellen Corona-Krise äußern wird. Ob sich der Bundespräsident vielleicht auch mit einer Zukunftsaussicht an die Öffentlichkeit wendet, wird sich heute Abend zeigen.

Weiterlesen: Fernsehansprache des Bundespräsidenten am Abend

Lineares Wachstum löst exponentielles Wachstum ab

In einer Bundespressekonferenz mit Gesundheitsminister Spahn, Familienministerin Giffey und RKI Präsident Professor Wieler gab Gesundheitsminister Jens Spahn unter anderem bekannt, wie sich die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland bislang verhält. Demnach breitet sich das SARS-CoV 2 mittlerweile nicht mehr mit einem exponentiellen Wachstum aus. Nach aktuellen Erkenntnissen ist bei der Ausbreitung des Virus ein linearer Verlauf zu verzeichnen. Dies ist insgesamt eine erfreuliche Entwicklung, wenn auch zu erwartende. Erfreulich deswegen, weil die Menschen in Deutschland sich zum größten Teil an die Einschränkungen halten und der rasante Anstieg an Infektionen damit unterbunden wird. Der Präsident des RKI, Professor Wieler, bezeichnet die Situation mit ca. 4.000 - 5.000 Neuinfektionen pro Tag immer noch als angespannt.

Weiterlesen: Lineares Wachstum löst exponentielles Wachstum ab

Ostern in Zeiten von Corona

Der Föderalismus treibt gerade zu beginn des Osterfestes komische Blüten. So ist der Besuch von Oma und Opa in Sachsen Anhalt beispielsweise erlaubt, während der Besuch der Familie in Sachsen verboten ist. Wie man sich als Bürger in der Corona-Krise richtig verhält, ist in diesen Tagen oft nicht leicht zu verstehen. Der Föderalismus in Deutschland sorgt dafür, dass jedes Bundesland eigene Gesetze erlässt, um seine Bürger vor den Auswirkungen von Corona zu schützen. Zwar gibt es auch eine bundesweite Leitlinie, allerdings wird diese nicht eins zu eins von den einzelnen Bundesländern übernommen. Eine allgemeine Antwort, wie sie sich an Ostern verhalten dürfen, kann ihnen niemand bieten. Hier sind die Bürger selbst zur Recherche angehalten. Eine Entsprechende Liste der einzelnen Corona-Websites der einzelnen Bundesländern finden sie unter Informationsquellen. 

Weiterlesen: Ostern in Zeiten von Corona

Datenspende-App des Robert Koch Instituts

Das Robert Koch Institut hat in seiner heutigen Pressekonferenz, neben den aktuellen Fallzahlen, auch eine sogenannte Datenspende-App vorgestellt. Die App soll dabei helfen das Coronavirus zu bekämpfen. Dazu möchten die Wissenschaftler Daten von Fitness-Armbändern und Smartwatches auswerten, um so neu Erkenntnisse zur Ausbreitung zu gewinnen. Das RKI (Robert Koch Institut) wirbt um Freiwillige, die ihre Daten pseudonymisiert zur Verfügung stellen. 

Weiterlesen: Datenspende-App des Robert Koch Instituts

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.